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Somatischer Erfahrungsworkshop mit Jespa und Lea im Bereich Bindung und Beziehung

Was kann mir helfen, mich mit mir selbst zu verbinden? Wie kann ich meinen Körper als Kompass nutzen und meine Lebendigkeit und Verbundenheit mit mir im Alltag üben und ganz für mich alleine freud- und lustvolle Momente erleben? Wie ist es im Raum mit anderen im Kontakt mit mir zu bleiben? Dieser Work/Playshop ist eine Einladung, sich in den Möglichkeiten des Selbstkontaktes im Raum mit anderen auszuprobieren. Mit kleinen, spielerischen Übungen und unterschiedlichen Impulsen lassen wir es in Bewegung, Atem, Stimme und Selbstberührung fließen. Für einen Tag tauchen wir in eine Praxis ein, in der wir unserer Neugier und unserem Selbstausdruck nachgehen, mit allen Facetten, die sich zeigen wollen.
Die Übungen finden allein oder in 2er-Gruppen statt. Dieser erfahrungsbasierte Work/Playshop ist ein sex-positiver space insofern, dass alle Sexualitäten und Zugänge auf dem Spektrum eingeladen sind – auch Menschen, die sich auf dem Ace-Spektrum verorten, sind ausdrücklich eingeladen. Es findet KEINE gegenseitige Berührung statt. (In den Raum sind jedoch Selbstberührung und ggf. Nacktheit eingeladen (in Absprache mit der Gruppe).
Wo: Bremer Paar- und Sexualberatung, Contrescarpe 8a, 28203 Bremen, leider nicht barrierefrei
Wer: Jespa (er/keine) – Aufmerksame Neugier, Humor und Einfühlsamkeit sind meine Tools für die Begleitung von Menschen in ihrem Forschungsprozessen. Mein Wunsch ist es, Menschen den (Spiel-)Raum zu geben, ihren Herausforderungen offen und kreativ begegnen zu können und sich dabei immer wieder neu zu entdecken.
Zusätzlich zu meinen Zertifizierungen in Sexological Bodywork und als Coach für Somatik und Sexualität, habe ich einen Hintergrund in Philosophie, Dramaturgie, Performance und Tanz.
Ich erlebe die Welt aus einer neuro-spicy, weißen, akademisierten Perspektive und arbeite, forsche und performe zu Scham/Pleasure, Männlichkeit_en, sowie queerer Zeitlichkeit, zwischenmenschlichen Verbindungen und anderen Zwischenräumen. Neben einer eigenen Praxis im queer-focussed Bodywork und „Curiosity Coaching“, bin ich Teil von zwei Kollektiven zur Erforschung von queer intimacies, ecosex & erotics.
www.queertools.de
Kosten: Je nach Möglichkeit zwischen 70-100€
Versorgung: Es gibt Wasser, Tee, vegane Snacks
Mitbringen: Yoga-Matte / gemütliche Unterlage / Wohlfühlkleidung
Für Fragen, Anmeldung etc.: info@bremer-sexualberatung.de
Anmeldung unter: https://tinyurl.com/thrivingrelations1
Aus aktuellem Anlass
Im Rahmen meiner Arbeit werden neben vielschichtigen sowie spannenden Themen auch Wünsche, Erwartungen, Hinweise, Schwierigkeiten, Grenzverletzungen, Vorwürfe (…) an mich herangetragen. Meist, weil die Inhalte Teil des Beratungsanliegens sind. Aber auch, wenn es um meine Arbeit oder Menschen geht, mit denen ich zusammenarbeite. Einen solchen Anlass möchte ich nutzen, um mein diesbezügliches Selbstverständnis darzustellen.
An mich formulierte Angaben nehme ich ernst und sie bringen häufig eine Fokussierung meiner Aufmerksamkeit, Arbeitszeit und Einschätzungsgabe mit sich.
Für mich bedeutet dieses „Sich an mich in meiner Rolle wenden“ zum einen: Mir wird Vertrauen entgegen gebracht, meine Position könnte von Interesse sein, vielleicht könnte ich eine passende Gesprächspartnerin sein. Es bedeutet aber auch, dass ich überprüfe, ob es einen Auftrag darin gibt, den ich annehmen kann oder will. Manchmal betrifft solch ein Auftrag mich allein, manchmal Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, manchmal alle zusammen. Manchmal gibt es einen Auftrag an mich, den ich ablehne. Manchmal höre ich keinen und nehme das „Sich an mich wenden“ dennoch sehr ernst und gebe mir selbst einen Auftrag. Dies ist immer dann der Fall, wenn es um Sexismus, Formen von Gewalt, Rassismus, Antisemitismus, Trans- und Queerfeindlichkeit, diskriminierendes Verhalten (…) geht.
Im Hintergrund laufen dann verschiedene Prozesse ab – Einschätzung des Themas sowie den betreffenden Personen, Gespräche mit eben diesen, Informationen zum Verstehen und zur Differenzierung, kritische Auseinandersetzung mit Inhalten, Abgleich mit meinen Kompetenzen und meinem Wissen, Selbstreflexion, gegebenenfalls Hinzuziehen von externer inhaltlicher Unterstützung, Planung von möglichen Prozessschritten, Sichtbarmachen von eigenen Themen, Überprüfen und Einbeziehen bisheriger blinder Flecken (…).
Auch wenn diese Prozesse und beteiligte Personen nicht immer sichtbar sind, so darf es eine Sicherheit geben, dass sie ablaufen und kontinuierlich fortgeführt werden. Sollte es Unklarheiten, Fragen, weitere Informationen o.ä. diesbezüglich geben, kann sich immer an mich gewandt werden.
Workshop in der Praxis zum Thema „Einvernehmliche Sexualität“

Was bedeutet Konsens und Kommunikation auf Augenhöhe in der Praxis?
Wie kann ich meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse ergründen und kommunizieren?
Welche Hürden gibt es beim Sprechen über Sexualität?
Muss überhaupt immer gesprochen werden oder gibt es auch Alternativen, um konsensuell zu handeln?
Der Workshop richtet sich an alle, die sich mit dem Thema einvernehmliche Sexualität beschäftigen wollen. Im Workshop werden Theorien zu Konsens vorgestellt und kritisch eingeordnet. Ebenso werden praktische Übungen und Impulse zur Selbstreflexion angeleitet, um die Sphäre der eigenen sexuellen Einvernehmlichkeit weiter zu erforschen.
REFERENT*IN: Frauke Schußmann (sie/ihr, kein Pronomen), Sexualpädagog*in (GSP) und angewandte Sexualwissenschaftler*in, arbeitet freiberuflich zu den Themen Queer Feminismus, Sexualität und Sprache, Diversität und sexualisierte Gewalt in der Erwachsenenbildung.
Verbindliche Anmeldung bis zum 15.01.26 unter info@bremer-sexualberatung.de
Fragen gern unter info@bremer-sexualberatung.de
Stimmen
Wir schätzen in Leas Beratung die sehr wertschätzende, sympathische und angenehm humorvolle Atmosphäre auf Augenhöhe, die uns geholfen hat, verschiedene Konflikte auch in unserem Alltag mit einem Gefühl der Sicherheit konstruktiv anzugehen. Jede*r fühlt sich in der Beratung auch
einzeln umfassend von ihr gesehen und verstanden. Dies führte in unserer Partnerschaft zu mehr Akzeptanz füreinander und weniger Druck, sich anzupassen oder verändern zu müssen.
Von Hannah & Daniel
Die Beratung bei Lea hat bewirkt, dass ich aus einem Gefühl der Frustration in eine Haltung der Neugierde & Zuversicht gewachsen bin. Mittlerweile kann ich immer mehr Gestaltungsmöglichkeiten für meine Beziehung und Sexualität sehen und diese ohne Scham und Bewertung anerkennen. Dies alles in einem sicheren Rahmen mit Lea zu besprechen, hat mir große Erleichterung verschafft.
Von Anna
Bei Frau Tegenkamp kann man in angenehmer Atmosphäre offen über alle Themen sprechen. Sie begegnet jedem Thema objektiv und unterstützt als neutrale Person bei der Problemlösung.